Kandidatin für den Bundesvorsitz der Wirtschaftsjunioren Deutschland

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

vielen Dank für die Unterstützung in den letzten Wochen und Eure Stimmen bei der Wahl am 09.September 2017.

Am 01.01.2018 beginnt also meine Amtszeit als Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V.. Bereits jetzt arbeiten mein Team und ich daran, unsere Maßnahmen und Ziele auf den Weg zu bringen.

Mehr zu diesen und zu mir als Person findet Ihre auf den nachfolgenden Seiten.

Herzlichen Dank für Eurer Vertrauen.

Meine Positionen zu wichtigen Themen der Wirtschaftsjunioren

Für Fragen aller Art stehe ich immer gerne zur Verfügung.

ENGAGIERT. WIRTSCHAFT. UNTERNEHMEN.

 

Über mich

Im „realen Leben“ bin ich Unternehmerin aus Überzeugung. Mit 35 Jahren stehe ich als geschäftsführende Gesellschafterin bereits seit gut 10 Jahren an der Spitze unseres Familienunternehmens in zweiter Generation. Mit unseren drei stationären Altenpflegeheimen und unserer Dienstleistungsgesellschaft geben wir knapp 100 Mitarbeitern ein berufliches und rund 160 Bewohnern ein persönliches Zuhause. Angesiedelt sind wir dabei in der Metropolregion Nürnberg.

Mein Beruf stellt mich tagtäglich vor die Herausforderung verschiedensten Interessenslagen von Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitern, Lieferanten, Behörden und anderen Partnern  gerecht zu werden. Diese vielfältigen Bedürfnisse zu bündeln, auszugleichen und dennoch zielgerichtet zu bearbeiten, gehört dabei für mich zum Alltag. Zudem gilt es in meiner Branche trotz individueller Notlagen und bewegender Einzelschicksale den Blick für das „Große und Ganze“ nicht zu verlieren und für alle Seiten akzeptable Lösungen zu finden.

Im ausbalancierten Führen mit klaren Wertvorstellungen und Zielen sehe ich meine größte Stärke. Diese möchte ich nun sehr gerne verstärkt in unserem Verband einbringen und habe mich daher entschieden für den Bundesvorsitz 2018 zu kandidieren.

Wirtschaftsjunioren

Seit 2013 bin ich bei den Wirtschaftsjunioren aktiv und war zwei Jahre im Kreisvorstand der WJ Nürnberg tätig, davon 2016 als Kreissprecherin. In den Jahren 2014 und 2015 war ich Teilnehmerin und 2016 Teammitglied der Bavarian Academy. Zudem durfte ich 2015 an der German Academy in Osnabrück teilnehmen.

Seit 2016 geht mein Engagement bereits deutlich über meinen Kreis hinaus. Die Arbeit im Bundesressort Bildung- zunächst als rechte Hand von Michaela Partheimüller  und 2017 als Ressortinhaberin im Bundesvorstand- haben mir einen tiefen Einblick in Struktur, Arbeit und Prozesse unseres Verbandes gegeben.

Die Kombination aus meinen Engagement im Kreis, der Teilnahme an zahlreichen Konferenzen, Formaten wie dem Know- How-Transfer und die Arbeit im Bundesvorstand mit seinen zahlreichen Bildungsprojekten geben mir die nötige Erfahrung für das Amt als mögliche Bundesvorsitzende.

Daher bewerbe ich mich für den Vorsitz im Bundesvorstand 2018. Bevor ich mich zu meiner Bewerbung entschieden habe, habe ich mir vor allem zwei Fragen gestellt, nämlich:

1. Wo sehe ich unseren Verband in der Zukunft?

2. Und wie kommen wir dahin?

Meine Pläne für meine Zeit als Bundesvorsitzende

Um mit der ersten Frage zu beginnen: „Wir sind die junge Wirtschaft“.

Mein Ziel ist es unseren Verband weiter genau dorthin zu führen, so dass wir tatsächlich die Stimme der jungen Wirtschaft sind.

Eine Stimme, die man nicht nur hört, sondern die man aktiv einfordert, wenn es um Expertise aus allen Bereichen der Wirtschaft geht. Von Start-Ups, über klassische Ein- Mann- Betriebe bis hin zu traditionellen Familienunternehmen und angestellten Führungskräften bilden wir mehr als andere Verbände, die Vielfalt der Wirtschaft ab. Diese Potentiale gilt es zu nutzen. Durch unsere Altersgrenze richten wir unseren Blick dabei naturgemäß in die Zukunft.

Unter dem Motto „Engagiert. Wirtschaft. Unternehmen.“ soll es sich in meiner Zeit als Bundesvorsitzende vor allem um die drei Themenfelder drehen:

Relevanz

Mehrwerte

Struktur

Dabei möchte ich  das Rad nicht neu erfinden, sondern die Arbeit von Alexander Kulitz und Horst Wenske weiterführen und ausbauen. Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit meinen Vorgängern liegt mir sehr am Herzen. So werde ich die Entwicklung der letzten Jahre kontinuierlich voranbringen.

Dazu gehört aber dennoch zu prüfen, was gut funktioniert, was nicht, wo nachgebessert werden muss und wo neue Entscheidungen getroffen und neue Wege gegangen werden müssen.

Was versteckt sich nun ganz konkret hinter den drei Schlagworten?

Relevanz:

Ich möchte ganz klar den Weg weitergehen, den wir in den letzten Jahren begonnen haben. Um dauerhafte Relevanz zu  erreichen, ist es an der Zeit unser Profil als die „Junge Wirtschaft“ weiter zu schärfen. Dabei geht es mir um ein „Selbstverständnis der Wirtschaftsjunioren“, welches unsere Werte und Normen abbildet. Dazu gehört für mich an erster Stelle das tatsächlich gelebte „ehrbare Unternehmertum“ und die gesellschaftliche Verantwortung, die wir tagtäglich übernehmen. Unser Markenkern bringt bereits auf den Punkt was uns dabei von anderen Verbänden unterscheidet

Durch multimediale, professionelle Kommunikation nach innen und außen, als auch einer deutlichen Positionierung zu zentralen Themen, wie dem z.B. Ansehen des Unternehmertums in der Gesellschaft, der voranschreitenden Digitalisierung und einem klaren Bekenntnis zur Europäischen Union geben wir der jungen Wirtschaft die Stimme.

Mehrwerte:

Unser Verband bietet im Themenfeld „Training“ bereits einiges an Mehrwerten. Von klassischen Leadership- Trainings über fachlich und sachlich fundierte Fortbildungen bietet er vielfältige Möglichkeiten zu persönlicher und beruflicher Weiterentwicklung. Diese erfreuliche Entwicklung des Ressorts Training gilt es daher unbedingt fortzusetzen.

Daneben möchte ich  das Thema „belastbare Netzwerke“ (national und international) aufgreifen. Ich möchte über „Businessclubs“  die Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung innerhalb von Branchen aber auch nach Organisationsformen (Familienunternehmen, Gründer, Führungskräfte) gestalten. Hier sind zunächst Kategorien festzulegen, in die sich jedes Mitglied einordnen kann. Danach bieten virtuelle und auch reale Kontaktangebote eine Plattform zum Erfahrungs- und Wissensaustausch untereinander.

Strukturen:

Unter dem Thema „Strukturen“ möchte ich die unterschiedlichen Aufgabengebiete des Verbandes und der Vorstandsebene sammeln und nach dem Ressortprinzip einzelnen Themengruppen zuordnen.

Ziel ist eine Überprüfung der momentan bestehenden Ressorts und ggf. deren Neuaufteilung.

Konkretes Ziel ist die anfallenden Aufgaben auf lange Sicht so aufzuteilen und strukturell zu hinterlegen, dass diese auch bei wechselnden Funktionsinhabern kontinuierlich weiter geführt werden können.

Mein „Wunsch“- Team

Die Kandidaten für die einzelnen Ressorts unter meiner Leitung

Auf dieser Seite erfahrt Ihr etwas über mein „Wunsch“- Team.  Die Personen die ich hier nenne, kandidieren für ihr Ressort und haben sich entweder klar oder bevorzugt für eine Zusammenarbeit mit mir ausgesprochen. Die Profile der anderen Kandidaten könnt ihr unter:

www.wjd.de/Kandidaten_Bundesvorstand_2018.WJD

einsehen.

Gleichzeitig steht es natürlich jedem aktiven Mitglied frei, für eines der Ressorts zu kandidieren. Ich selbst stelle mich nicht mit, sondern für ein Team, bestehend aus den folgenden Personen zur Wahl:

Florian Glossner-  Deputy

Florian hat bereits während der Studienzeit sein erstes Unternehmen gegründet. In seinem Heimatkreis Bonn/Rhein- Sieg war er drei Jahre lang im Vorstand und als Kreissprecher tätig. Florian ist gut vernetzt und pflegt im Rahmen der G20 YEA auch internationale Kontakte. Er wird mir, als meine rechte Hand, den Rücken für die operative Arbeit im Bundesvorstand frei halten, sich auf meine Nachfolge vorbereiten und mit mir und dem A- Team die strategischen Ziele für die nächsten Jahre ausarbeiten.

Oliver Brix- A-Team

Oliver hat sich bereits in den letzten Jahren als Beauftragter des Bundesvorstandes aktiv mit der strategischen Ausrichtung des Verbandes beschäftigt und dabei den Markenkern der Wirtschaftsjunioren entwickelt. Mit ihm werde ich gemeinsam die Leitplanken unseres Handelns ausarbeiten. Wichtig ist uns dabei, dass das was wir machen, auch bei Euch, den Kreisen ankommt und von Euch mitgetragen wird.  Zudem ist Oliver schon seit längerer Zeit im Landesvorstand Rheinland-Pfalz aktiv.

Wolf Goertz- Unternehmertum

Als Unternehmer ist Wolf in vielen Bereichen sattelfest, besonders aber im Bereich der „Start-Ups“. Neben den klassischen Familienunternehmen sind gerade die Start-Ups jüngerer Unternehmer eine unserer Zielgruppen. Hier soll es um die Herausarbeitung von Synergien und vor allem um eine noch engere Vernetzung mit dem Bundesverband der Start-Ups gehen.

Im Bereich unseres Projektes der „Gründerpatenschaften“ wird es Wolfs Aufgabe sein, in Zusammenarbeit mit dem Hauptamt Geflüchtete bei der Gründung eines eigenen Unternehmens zu unterstützen und Wege zu einer selbständigen beruflichen Tätigkeit aufzuzeigen.

Karoline Bünker-  Politik

Karolines Ziel ist es Euch als Kreise und Mitglieder zu befähigen, die „Lobbyisten des Verbandes“ zu sein. Dabei geht es darum, Berührungsängste zur Politik abzubauen, die Partizipation zu erleichter und den Spaß am Dialog mit der Politik zu fördern. Um den unterschiedlichen politischen Meinungen und der Überparteilichkeit unseres Verbandes gerecht zu werden und die  politischen Beziehungen effektiv zu gestalten, gilt es dafür auch in den Kreisen eine gute  Beziehung zu den Medien zu gestalten. Altbewährte und über die Bundesgeschäftsstelle institutionalisierte Projekte, wie z.B. der Know- How-Transfer auf Bundes – und Europaebene stellen einen guten Einstiegspunkt für die Mitglieder dar und werden in gewohnter Manier weiter geführt. Nach ihrem Jahr als Landesvorsitzende 2017 in Sachsen kennt sich Karoline bereits gut mit der Bundesvorstandsarbeit aus.

Weitere Positionen

Neben den Ressortinhabern werden nach der Wahl auch Beauftragte für einzelne Themen bestimmt. Gesetzt sind dabei der General Legal Council, der Senatorenvertreter, der G20 YEA Präsident sowie weitere Beauftragten-positionen. Mit Alexander Kulitz als IPP strebe ich eine gute Zusammenarbeit an.

Ich möchte in meiner Zeit als Bundesvorsitzende das Team stringent aufbauen und führen. Daher werde ich die Anzahl der Beauftragten daraufhin beschränken, was wirklich notwendig und sinnvoll für die weitere Ausrichtung des Verbandes ist. Wichtige Punkte, welche nicht durch extra Beauftragte bearbeitet werden, werden dabei den Ressorts zugeordnet  und dort  z.B. über Kompetenzteams organisiert. Die  Beauftragtenstellen, werde ich wie üblich, nach der Wahl zur Übergabesitzung besetzen.

Gemeinsam mit dem Rest des Bundesvorstandes 2018 möchte ich ein Motto umsetzen, dass wie kein anderes zu den Wirtschaftsjunioren und mir passt:

 

„Engagiert. Wirtschaft. Unternehmen.“

Die Antwort auf eine Frage bin ich Euch nun noch schuldig geblieben- wieso um alles in der Welt möchte ich Bundesvorsitzende werden?

Dazu möchte ich Euch in meine Anfangszeit als Wirtschaftsjuniorin mitnehmen.

Wie so viele von uns, kam ich auf Empfehlung einer guten Freundin, die damals in Kaiserslautern Kreissprecherin war, zu den Junioren. In meinem Kreis Nürnberg passierte allerdings nach der BuKo 2012 nicht wirklich viel, bis zu dem Zeitpunkt, als wir uns gemeinsam der Neuausrichtung unseres Kreises verschrieben hatten. Und plötzlich öffneten sich Türen in meiner kleinen Welt.

Ich traf auf Leute, die genauso dachten wie ich, die meine Probleme und Nöte verstanden und denselben Herausforderungen gegenüberstanden. Noch nicht ganz in meiner beruflichen Rolle angekommen, profitierte ich immens vom gegenseitigen Erfahrungs- und Wissensaustausch.

Ich traf auf Förderer, die mich in meiner persönlichen Entwicklung unterstützten und weiterbrachten.

Und ich traf auf Menschen, mit denen sich innerhalb kürzester Zeit tragfähige Freundschaften, weit über den Verband hinaus, entwickelten.

Bei den Wirtschaftsjunioren habe ich eine geistige Heimat gefunden, in der ich mich mit Gleichgesinnten austauschen und meine Erfahrungen teilen konnte.

Diese „geistige Heimat“ möchte ich, an der Spitze unseres Verbandes für andere junge Unternehmer und Führungskräfte sein, um Ihnen genau diese Erfahrungen und Entwicklungen zu ermöglichen.

Denn gemeinsam bringen wir nicht nur uns selbst, sondern auch unseren Verband voran.